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Gut, eins gleich vorweg: In Wien wirst du Kirchen sehen. Viele Kirchen. Auch wenn du gar nichts dergleichen geplant hattest!
Sie sind überall, du stolperst an jeder Straßenecke über eine, und vor allem haben sie absolut nichts miteinander gemein. Gotik in Reinform, Barock so golden, dass einem die Augen wehtun, Neugotik, die so tut, als wäre sie eine Kathedrale, und sogar eine ganze Gruft voller Habsburger. Man liest überall, es gäbe 200, manchmal 300: In Wirklichkeit gibt es keine offizielle Zählung nur für die Stadt Wien. Sicher ist nur: Alle schaffst du nie.
Die eigentliche Frage bei der Reiseplanung ist deshalb, welche sich wirklich lohnen. Denn zwischen der, die dich umhaut, und der, in der du vier Minuten verbringst, liegen Welten.
Und die Infos, die im Umlauf sind, sind oft veraltet. Ich habe noch Artikel gefunden, die 8,50 Euro für die Kapuzinergruft angeben, obwohl sie heute 15 Euro kostet. Oder die dir den Aufzug der Karlskirche versprechen, der seit 2022 abgebaut ist. Also habe ich alles auf den offiziellen Websites der Pfarreien nachgeprüft: Preise, Öffnungszeiten, was sich geändert hat und vor allem, was kostenlos ist. Und in Wien ist das fast alles.
Hier bekommst du also meine Auswahl der schönsten Kirchen Wiens. Zuerst die, die mich am meisten beeindruckt haben, danach die anderen, die einen Besuch wert sind oder einen hervorragenden Ruf haben. Außerdem findest du einen Rundgang zu Fuß zu allen Kirchen an einem Tag, und am Ende des Artikels eine komplette Tabelle mit Preisen und Öffnungszeiten. Wenn du dir zuerst einen Überblick verschaffen willst, habe ich auch einen Artikel über alles, was es in Wien zu sehen gibt.
Auf geht’s, schauen wir uns das an.


Welche Kirche in Wien besichtigen? Der schnelle Vergleich
Bevor wir ins Detail gehen, hier alles, um dich in 30 Sekunden zu orientieren. Denn seien wir ehrlich: Du wirst nicht alle schaffen.
| Kirche | Stil | Preis Erwachsene | Warum hin? |
|---|---|---|---|
| Domkirche St. Stephan (Stephansdom) ⭐ | Gotik | Kirchenschiff kostenlos · 8 € pro Angebot · 29 € Kombiticket | DAS Wahrzeichen Wiens. Das Dach aus glasierten Ziegeln, das Innere, das dich umhaut, die Katakomben und die zwei Türme. |
| St. Karl Borromäus (Karlskirche) ⭐ | Barock | 9,50€ | Mein Favorit. Die Säulen im Stil des antiken Rom, das Becken davor fürs Foto und die Fresken in der Kuppel. |
| St. Peter (Peterskirche) | Barock | Kostenlos | Goldener Barock bis zum Anschlag, mitten im Zentrum. Und kostenlose Musik jeden Tag um 13:30, 15 und 19 Uhr. |
| Kaisergruft (Kapuzinergruft) | Kaiserliche Gruft | 15€ | Die Gräber der Habsburger: 12 Kaiser, 19 Kaiserinnen und natürlich Sisi. Wegen der Geschichte, nicht wegen der Architektur. |
| St. Anna (Annakirche) | Barock | Kostenlos | Die kleine Überraschung. Marmor, rosa Säulen, Deckenfresken und praktisch niemand da. |
| Votivkirche (Schottentor) | Neugotik | Kostenlos (Museum 8 €) | Sieht mit ihren zwei 99 m hohen Türmen aus wie eine Kathedrale. Achtung: montags geschlossen. |
Kurz gesagt: Wenn du nur einen halben Tag hast, mach den Stephansdom und die Karlskirche und schau unterwegs zehn Minuten in die Peterskirche rein. Kostet nichts und liegt auf dem Weg 🙂
Der Stephansdom / Domkirche St. Stephan
Wie könnte ich nicht mit ihm anfangen? Der Stephansdom ist wirklich das Herz der Stadt. Aus mehreren Gründen. Erstens liegt er mitten in der historischen Altstadt. Alles dreht sich um ihn, es ist der zentrale Platz, und fast alle U-Bahn-Linien fahren hin. Ihn zu verpassen ist also praktisch unmöglich. Zumal man ihn schon von Weitem sieht.
Er ist wunderschön. Und gute Nachricht, wenn du jetzt hinfährst: Das Gerüst, das den Südturm seit fast 30 Jahren verdeckt hat, wurde im Oktober 2025 endlich abgebaut. Man sieht ihn also wieder komplett, was seit 1995 nicht mehr der Fall war. Die schönste Seite ist eben die Südseite, aber die verpasst du sowieso nicht. Gotisch, sehr fein gearbeitet – was mir von außen am besten gefallen hat, ist das Dach mit seinen bunten, diagonal verlegten Ziegeln.
Von außen ist er richtig schön, aber drinnen haut es dich um. Es ist außergewöhnlich. Vor allem, weil ich direkt davor in St. István in Budapest war, der Kontrast ist riesig. Hier ist es magisch. Die Fotos sprechen für sich (hoffe ich zumindest), reinste Gotik, voller Verzierungen, riesig, reich gestaltet.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Dom zu besichtigen (Preise überprüft im August 2026):
- das Kirchenschiff, frei zugänglich: kostenlos
- die Innenraumbesichtigung mit Audioguide: 8€
- der Nordturm, mit dem Aufzug, zur großen Glocke Pummerin: 8€
- der Südturm mit seinen 343 Stufen: 8€
- die Katakomben, nur mit Führung: 8€
- die Schatzkammer des Deutschen Ordens: 7€
- das „All inclusive“-Ticket: 29€ – und es gilt ein ganzes Jahr, was nie jemand dazusagt.
Zwei Dinge, die du vorher wissen solltest:
- Vor Ort akzeptiert der Dom nur Bargeld. Keine Karte, das steht schwarz auf weiß auf der offiziellen Website. Also entweder nimmst du Bargeld mit, oder du kaufst das All-inclusive-Ticket vorher online. Das zu wissen hätte mir echt geholfen :p
- Beide Türme schließen um 19 Uhr, aber der letzte Aufstieg ist um 18:15 Uhr beim Südturm und um 18:30 Uhr beim Nordturm. Komm also nicht auf den letzten Drücker.
Kurz gesagt: Pflichtprogramm! Es gibt wirklich unglaublich viel in Wien zu sehen – aber an diesem Dom solltest du auf keinen Fall vorbeigehen.




Die Peterskirche
Ein völlig anderer Stil als der Dom, den wir gerade gesehen haben: Die Peterskirche ist barock. Und nicht gerade eine der schlichtesten. Das Innere ist reich verziert, mit Stuck und goldfarbener Malerei. Ein architektonisches Wunderwerk zum Bestaunen, dazu eine schöne Sammlung jahrhundertealter Glasfenster.
Wir sind mitten in die Messe geplatzt, deshalb konnten wir nicht nah an den Altar. Aber es gibt zahlreiche Gemälde, vor allem die in der Kuppel – außergewöhnlich! Mein kleines Bedauern: dass ich nicht noch einmal außerhalb der Messe hingehen konnte, um länger zu bleiben.
Man liest wirklich überall, dass sie die älteste Kirche Wiens ist. Das stimmt… und gleichzeitig auch nicht, und ich sage es dir lieber klar, weil sich fast alle Artikel da vertun.
Das Wichtigste:
- St. Peter ist tatsächlich die älteste Kultstätte der Stadt. Schon im 4. Jahrhundert stand hier eine erste Kirche, innerhalb des römischen Lagers Vindobona, und eine weitere soll später von Karl dem Großen gegründet worden sein. So weit stimmt das.
- Allerdings ist das Gebäude, das du heute besichtigst, barock und wurde zwischen 1701 und 1733 gebaut. Altes gibt es vor Ort also nichts zu sehen.
- Die älteste noch stehende Kirche in Wien ist die Ruprechtskirche, deren Wurzeln bis ins Jahr 740 zurückreichen sollen. Das sagt die Erzdiözese Wien selbst.
So, damit wäre das geklärt 🙂
Sie liegt am zentralen Platz der Stadt, gleich unterhalb des Doms, also nicht zu verfehlen, zumal man ihre Kuppel schon aus den Nebenstraßen sieht. Du hast also keine Ausrede, nicht hinzugehen.
Der Eintritt ist frei, von 8 bis 19 Uhr montags bis freitags und von 9 bis 19 Uhr samstags und sonntags.
Und ein super Tipp, den kaum jemand kennt: hier gibt es jeden Tag kostenlose Musik, um 13:30, 15 und 19 Uhr. Orgel oder Chor, Eintritt frei, man bittet nur um eine kleine Spende. Ehrlich gesagt: Plane deinen Besuch danach, das macht einen echten Unterschied.
- Tipp: In der Peterskirche kannst du ein klassisches Konzert besuchen, hier mehr erfahren




📍 Wieden · U-Bahn Kettenbrückengasse 200 m · Lage 9,2/10
Das moderne, lebhafte Hostel in Wien, in einem historischen Gebäude direkt neben dem Naschmarkt, mit gemütlicher Bar und gut ausgestatteter Gemeinschaftsküche.
- Naschmarkt 100 m, MuseumsQuartier 15 Min. zu Fuß
- Gemischte/Frauen-Schlafsäle oder privates Doppelzimmer
- Bar im Haus + 24-Std.-Rezeption + Aufzug + Waschsalon
Kostenlose Stornierung
Ab 65 € / Nacht
📍 Josefstadt · U-Bahn Volkstheater 400 m · Lage 9,4/10
Das 4-Sterne-Designhotel direkt hinter dem Parlament, mit 400 m² großem Garten zum Durchatmen, kostenlosem Fitnessraum und Sauna, Ringstraße 5 Min. zu Fuß.
- Hinter Rathaus + Parlament, MuseumsQuartier 800 m
- Garten 400 m² + Fitnessraum + Sauna (kostenlos)
- Mediterranes Restaurant + Flughafentransfer + Concierge
Kostenlose Stornierung
Ab 130 € / Nacht
📍 Mariahilf · U-Bahn Zieglergasse 450 m · Lage 9,6/10
Das 4-Sterne-Boutiquehotel im Stil der Goldenen Zwanziger, mit einer für ihren Mixologen gelobten Cocktailbar und einem À-la-carte-Frühstück, das die Gäste in den höchsten Tönen loben.
- Mariahilfer Straße ganz in der Nähe, Leopold Museum 1,2 km
- Signature-Cocktailbar + Terrasse + Zimmerservice
- À-la-carte-Frühstück (vegetarisch, vegan, glutenfrei)
Kostenlose Stornierung
Ab 195 € / Nacht
📍 Innere Stadt · Stephansplatz 200 m · Lage 9,9/10
Das außergewöhnliche 5-Sterne-Hotel mitten in der Altstadt, 200 m vom Stephansdom, mit VIP-Behandlung ab der Ankunft und kostenlosem Nachmittagssnack von 13 bis 22 Uhr.
- 200 m vom Stephansplatz, 550 m von der Hofburg
- Concierge + 24-Std.-Rezeption (Personal FR/EN/ES/DE)
- À-la-carte-Frühstück + kostenloser Nachmittagssnack 13–22 Uhr
Kostenlose Stornierung
Ab 350 € / Nacht
Die Kapuzinergruft
Die Kapuzinergruft in Wien ist einer der faszinierendsten und charismatischsten Orte der Stadt, mit einer reichen und bewegten Geschichte. Im 17. Jahrhundert von den Kapuzinermönchen errichtet, war sie Schauplatz verschiedenster Kulte und Rituale, darunter natürlich das, wofür sie berühmt ist: die Bestattung einflussreicher Mitglieder der Wiener Gesellschaft. Denn die Kirche an sich ist weder außen noch innen unbedingt die schönste. Was uns interessiert, sind all die Gräber der Habsburger, die hier seit Hunderten und Aberhunderten von Jahren ruhen.
Zwölf Kaiser, 19 Kaiserinnen, darunter die berühmtesten wie Maria Theresia, Franz Joseph I. und seine Frau Elisabeth, besser bekannt als Kaiserin Sisi.
Man kommt nicht zum Beten hierher, sondern weil hier die ganze Geschichte Österreichs und ein guter Teil der Geschichte Europas ruht (die Habsburger waren damals verdammt mächtig). Marie Antoinette, die Tochter der sehr einflussreichen Maria Theresia, wurde übrigens nach Frankreich „geschickt“, um Ludwig XVI. zu heiraten – in der Hoffnung, die beiden Reiche zu versöhnen und mit dem Gezanke aufzuhören. Na ja, ob das eine gute Rechnung war, wenn man das Ende kennt…
Wo war ich? Ach ja, man kommt auch wegen der Schönheit der Gräber. Das ist nicht düster, sie sind einfach großartig! Manche extrem fein, sehr aufwendig gestaltet, wie das von Maria Theresia.
- Dauer der Besichtigung: 45 Minuten bis eine Stunde
- Preis: 15€ pro Erwachsenem, 13 Euro ermäßigt, 8 Euro bis 18 Jahre und 34 Euro für das Familienticket (Preise überprüft im August 2026)
- Täglich geöffnet von 10 bis 18 Uhr, letzter Einlass aber um 17:30 Uhr
- Im Ticket sind Führungen inbegriffen – darunter täglich um 15 Uhr eine auf Englisch. Nimm das ruhig mit.
- Und anders als im Dom geht hier die Karte problemlos durch




St. Karl Borromäus – die Karlskirche
Achtung, Meisterwerk (ja, noch eins, ich weiß). Die Karlskirche in Wien ist architektonisch wie historisch ein Glanzstück. Die Barockkirche wurde im 17. Jahrhundert gebaut und ist bekannt für ihre mit biblischen Szenen geschmückten Innenwände und ihre wunderschönen Fresken.
Schon von außen ist sie ein echter Hingucker, mit ihren überraschenden Säulen, gemeißelt wie im antiken Rom – und noch mehr, wenn du dich direkt davor stellst, an das Wasserbecken, in dem sie sich wunderschön spiegelt.
Aber das ist nichts im Vergleich zu dem, was uns drinnen erwartet. Die Größe und die einzigartige Atmosphäre dieser Kirche ziehen einen sofort in den Bann. Alte Gemälde und Skulpturen schmücken die Wände, die Fresken sind wirklich außergewöhnlich, vor allem in der Kuppel. Mit unzähligen kleinen Details überall – Achtung, Genickstarre!
Bei der Besichtigung steigt man zu Fuß über die Orgelempore (übrigens sehr schön) hinauf bis zu einer Panoramaterrasse über dem Portal. Der Blick von dort oben auf das Kirchenschiff ist großartig.
Aber Achtung, hier hat sich etwas geändert, und das ist wichtig: Der Aufzug, der bis unter die Kuppel fuhr, wurde im November 2022 abgebaut, und er wurde nie ersetzt. An die Fresken von Rottmayr kommst du also nicht mehr so nah heran wie früher. Sehr viele Artikel im Netz erzählen noch das Gegenteil, also weißt du es lieber vorher, statt vor Ort enttäuscht zu sein.
- Die Besichtigung dauert 45 Minuten bis eine Stunde (Audioguide im Ticket inbegriffen)
- Sie kostet 9,50€ pro Erwachsenem, 6 Euro für Studierende, und unter zehn Jahren ist sie kostenlos
- Öffnungszeiten:
- 9–18 Uhr von Montag bis Samstag
- 11:45–19:15 Uhr an Sonn- und Feiertagen
- Aktivität: In der Karlskirche kannst du ein Vivaldi-Konzert erleben, mehr Infos hier





Die Annakirche
Was für eine schöne Überraschung!
Wir sind eher zufällig auf die Annakirche gestoßen (übrigens direkt neben einer ziemlich guten Eisdiele), und ehrlich gesagt: richtig, richtig schön. Barock natürlich, überall Marmor, rosa Säulen, Skulpturen und herrliche Decken mit großen Fresken. Es heißt, sie sei 1633 im Beisein von Kaiser Ferdinand II. eingeweiht worden.
Eintritt und Besichtigung sind kostenlos. Die Pfarrei veröffentlicht keine offiziellen Öffnungszeiten, aber die Kirche ist zur Anbetung von 8 bis 18 Uhr geöffnet: In der Praxis kannst du tagsüber einfach vorbeischauen, ohne groß nachzudenken.
- Musik: Ich habe gerade gesehen, dass man in der Annakirche ein klassisches Konzert (Mozart, Beethoven, Schubert) besuchen kann. Der perfekte Ort. Hier entdecken


Die anderen Kirchen in Wien, die sich lohnen
Also, mit offenen Karten: Die hier habe ich nicht alle besichtigt. Manche aus Zeitmangel, andere, weil ich sie erst hinterher entdeckt habe (kommt vor). Aber sie haben ihren Platz hier mehr als verdient, und ich habe die praktischen Infos zu jeder einzelnen überprüft, damit du keine bösen Überraschungen erlebst.
Die Augustinerkirche
Am Eingang zum Gelände der Hofburg, am Josefsplatz. Berühmt ist sie vor allem dafür, dass hier 1854 Kaiser Franz Joseph und Elisabeth von Bayern, besser bekannt als Sisi, geheiratet haben.
Aber ihr wahres Geheimnis liegt darunter: die Herzgruft. Dort ruhen 54 Urnen mit den Herzen der Habsburger. Ja, ja, nur die Herzen. Schauriges Ambiente.
Gut zu wissen:
- Die Kirche ist kostenlos. Die Herzgruft kannst du dagegen nur mit Führung besichtigen: sonntags nach dem Hochamt oder unter der Woche auf Anfrage (5 Euro nur die Gruft, 10 Euro mit Kirche)
- Sonntags um 11 Uhr wird die Messe mit Chor, Solisten und Orchester gesungen. Kostenlos, und wahrscheinlich der schönste musikalische Moment in Wien!

Die Michaelerkirche
Direkt gegenüber der Hofburg. Von außen macht sie nicht viel her, aber der hintere Teil ist mit seinen Skulpturen sehr schön, und es gibt eine wunderschöne Orgel.
Auch hier liegt das Beste darunter: In der Gruft ruhen mumifizierte Leichname aus dem 17. und 18. Jahrhundert, noch in ihrer zeitgenössischen Kleidung. Das geht ziemlich unter die Haut.
Gut zu wissen:
- Die Kirche ist kostenlos und täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet
- Die Gruft gibt es nur mit Führung für 10 Euro: freitags um 12 und 14 Uhr, samstags um 10 und 12 Uhr und auf Englisch samstags um 11 Uhr. Rechne mit 45 Minuten
- Fotos und Videos sind in der Gruft strikt verboten, und darauf legen sie Wert



Die Votivkirche
Eine wunderschöne neugotische Kirche, die mit ihren zwei 99 Meter hohen Türmen stark an eine Kathedrale erinnert. Sie liegt gleich oberhalb des Rathauses. Ich konnte sie nicht besichtigen, und das bereue ich sehr.
Gut zu wissen:
- Eintritt frei, aber Achtung bei den Öffnungszeiten, die sind wirklich speziell: montags geschlossen, dienstags bis freitags 10–16 Uhr, samstags 11–19 Uhr und sonntags nur 9–13 Uhr
- Ein kleines Museum im Oratorium (8 Euro) beherbergt einen Antwerpener Altar aus dem 15. Jahrhundert
- Außerdem läuft dort eine immersive Show, „Light of Creation“: 30 Minuten 360°-Projektion im Kirchenschiff, je nach Platz zwischen 22 und 27 Euro
Die Jesuitenkirche
Eine wunderschöne Barockkirche, die es locker in meine Top-Liste schaffen würde, wenn ich Zeit gehabt hätte, sie zu besichtigen. Leider war das nicht der Fall.
Ihr Glanzstück: die gemalte Scheinkuppel von Andrea Pozzo. Auf dem Boden ist eine Scheibe markiert – stell dich drauf und schau nach oben, die Illusion ist verblüffend.
Gut zu wissen: Eintritt frei, geöffnet montags bis samstags von 7 bis 19 Uhr und sonntags von 8 bis 19 Uhr. Im Juli und August gibt es jeden Sonntag um 18:20 Uhr Orgelmusik.
Die Ruprechtskirche
Die, von der ich weiter oben gesprochen habe: die älteste noch stehende Kirche Wiens, deren Wurzeln bis ins Jahr 740 zurückreichen sollen. Winzig, romanisch, schlicht, nur ein paar Schritte vom Schwedenplatz entfernt. Kein Vergleich zum goldenen Barock im Rest der Stadt, und genau das macht ihren Reiz aus.
Gut zu wissen: kostenlos, aber es gibt keine festen Öffnungszeiten. Die Pfarrei veröffentlicht ihre Öffnungszeiten in einer Tabelle, die täglich aktualisiert wird, es ist also ein bisschen Lotterie. Der sicherste Anhaltspunkt ist die Messe am Samstag um 17 Uhr (im Juli und August um 18 Uhr).
Die griechisch-orthodoxe Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit
Sehr reich verziert (orthodox durch und durch), unglaublich viele Ornamente, wirklich schön. Ihre goldene byzantinische Fassade am Fleischmarkt sieht aus wie nichts anderes in Wien. Eintritt frei.



St. Barbara
Eine ukrainische griechisch-katholische Kirche, die man vor allem wegen ihrer herrlichen Deckenfresken besuchen sollte. Eintritt frei.
Die orthodoxe Kirche Maria vom Siege
Gerade erst entdeckt (also zu spät): eine sehr überraschende orthodoxe Kirche. Sie liegt eher weit vom Zentrum entfernt – na ja, zwei U-Bahn-Stationen eben. Eintritt frei.
Die Gardekirche
Gleich neben dem Belvedere. Eine winzige polnische Kirche mit einer sehr hübschen Kuppel. Du musst es nur schaffen hineinzukommen, und das ist nicht so einfach, weil sie oft geschlossen ist.

Die Rochuskirche
Eine hübsche Kirche mit einem sehr schönen Altar im 3. Bezirk. Und was für ein Altar: gedrehte Säulen aus grünem Marmor, weiße Statuen und darüber thront der kaiserliche Doppeladler. Lohnt den Abstecher, wenn du in der Gegend bist. Eintritt frei.


Wie wir gesehen haben, gibt es in vielen Kirchen Klassik-Konzerte zu erleben. Zum Beispiel in der herrlichen Karlskirche, der Annakirche oder der Peterskirche. Im folgenden Artikel findest du alle Infos zu Konzerten in Wien.
Außerdem kann man viele Kirchen in Wien mit Führung besichtigen. Ideal, um mehr über ihre Geschichte zu erfahren
📍 Wien · Kunst & Kultur (1–1,5 Std.)
Ein klassisches Konzert in der gotischen Akustik des Stephansdoms, wo einst Mozart und Haydn spielten, mehrere Kategorien verfügbar.
- Konzert dort, wo Mozart und Haydn spielten
- Riesenorgel mit 12.000 Pfeifen (Option Orgelkonzert)
- 4 Kategorien (Kat. 3 und 4 ohne direkte Sicht)
Kostenlose Stornierung
Ab 15 € / Person
📍 Wien · Classic Ensemble Vienna (1 Std.)
Ein einstündiges Konzert unter den barocken Gewölben der Peterskirche, mit Werken von Mozart, Beethoven, Bach und Vivaldi.
- Ensemble Classic Vienna unter barocken Gewölben
- Vivaldi, Schubert, Beethoven, Haydn, Mozart, Bach
- 1-Std.-Programm für jedes Publikum
Kostenlose Stornierung
Ab 39 € / Person
📍 Wien · Konzerte im Mozarthaus (1,5 Std.)
Ein intimes Konzert in der Sala Terrena von Mozarts erstem Wiener Wohnhaus, mit Originalfresken und außergewöhnlicher Akustik zum Eintauchen.
- Mozart Ensemble Vienna in der Sala Terrena
- Originalfresken + Akustik zum Eintauchen
- Intimer Saal 150 m vom Stephansdom
Kostenlose Stornierung
Ab 59 € / Person
📍 Wien · Wiener Mozart Konzert (2 Std.)
Ein Mozart- und Strauss-Konzert im legendären Goldenen Saal des Musikvereins, mit Orchester in historischen Kostümen, Opernsängern und Solisten.
- 30 Musiker des Wiener Mozart Orchesters in historischen Kostümen
- 2 Opernsänger + 2 internationale Solisten
- An der schönen blauen Donau + Radetzky-Marsch von Johann Strauss
Kostenlose Stornierung
Ab 69 € / Person
Der Kirchen-Rundgang durch Wien zu Fuß an einem Tag
So, jetzt, wo wir alle durchhaben: Wie verbindet man sie? Die sehr gute Nachricht ist, dass fast alles im 1. Bezirk liegt. Wir reden von zwei Kilometern Fußweg für den ganzen Tag, also kaum 35 Minuten Gehzeit insgesamt. Den Rest der Zeit verbringst du drinnen 🙂
Hier die Route, die ich wieder gehen würde, in dieser Reihenfolge:
- 9 Uhr – Der Stephansdom (Stephansplatz). Rechne mit anderthalb Stunden, wenn du auf den Südturm steigst und die Katakomben machst, mit 30 Minuten, wenn dir das kostenlose Kirchenschiff reicht. Und denk an Bargeld.
- 10:30 Uhr – Die Michaelerkirche (Michaelerplatz). Fünf Minuten zu Fuß über den Graben und den Kohlmarkt. Freitags und samstags ist das der Moment für die Mumiengruft.
- 11:30 Uhr – Die Augustinerkirche (Josefsplatz). Drei Minuten, immer an der Hofburg entlang. Sonntags kannst du die Herzgruft gleich nach der Messe um 11 Uhr besichtigen.
- 12:30 Uhr – Mittagspause rund um den Neuen Markt oder die Kärntner Straße. Du bist genau in der Mitte der Route, clever geplant, oder? :p
- 13:30 Uhr – Die Peterskirche (Petersplatz). Fünf Minuten. Und jetzt kommt der Clou: Du landest genau beim kostenlosen Konzert um 13:30 Uhr!
- 14:30 Uhr – Die Kapuzinergruft (Neuer Markt). Sechs Minuten. Rechne mit gut einer Stunde, es gibt einiges zu lesen.
- 15:45 Uhr – Die Annakirche (Annagasse). Fünf Minuten. Eine Viertelstunde, kostenlos und viel ruhiger als alles andere.
- 16:15 Uhr – Die Karlskirche (Karlsplatz). Zehn Minuten die Kärntner Straße hinunter. Unter der Woche schließt sie um 18 Uhr, du hast also reichlich Zeit.
Trotzdem zwei kleine Regeln:
- Meide den Sonntagvormittag – jedenfalls, wenn du in Ruhe besichtigen willst. Der Dom öffnet an diesem Tag erst um 13 Uhr für Touristen, und fast überall sonst finden Messen statt.
- Die Michaelergruft gibt es nur freitags und samstags. Wenn sie dich reizt, leg deinen Kirchentag auf einen dieser beiden Tage.
Und das Budget? Wenn du wirklich alles machst: 8 Euro für den Dom, 10 Euro für die Michaelergruft, 15 Euro für die Kapuzinergruft und 9,50 Euro für die Karlskirche, also 42,50€. Wenn dir aber die Kirchenschiffe reichen, kostet dich genau derselbe Tag 0 Euro. Und ehrlich gesagt ist er trotzdem großartig.
Wien unter der Erde: der Gruften-Rundgang
Das ist mein kleines Extra, und ich habe noch niemanden gesehen, der das anderswo vorschlägt. Unter den Kirchen Wiens liegt eine ganze zweite Stadt. Eine Stadt der Toten, ja, aber absolut faszinierend. Und das Beste: Die vier großen Gruften schaffst du an einem halben Tag, sie liegen alle weniger als zehn Minuten zu Fuß voneinander entfernt.
Das liegt da unten:
- Die Kapuzinergruft – 15 Euro. Die bekannteste und die kaiserlichste. Zwölf Kaiser, 19 Kaiserinnen und die aufwendigsten Sarkophage, die du je in deinem Leben sehen wirst. Hier ruht Sisi.
- Die Katakomben des Stephansdoms – 8 Euro, nur mit Führung. Unter dem Dom: die Herzogsgruft und das mittelalterliche Beinhaus. Zur Einordnung: fast 11.000 Menschen wurden hier zwischen 1745 und 1783 bestattet, bevor ein kaiserliches Dekret Bestattungen in Kirchen verbot.
- Die Herzgruft der Augustinerkirche – 5 Euro, mit Führung. 54 Urnen, jede mit dem Herzen eines Habsburgers, von 1618 bis 1878. Darunter das von Maria Theresia. Ja, ja, nur die Herzen. Schauriges Ambiente.
- Die Michaelergruft – 10 Euro, freitags und samstags. Mumifizierte Leichname aus dem 17. und 18. Jahrhundert, noch in ihrer zeitgenössischen Kleidung. Für mich die verstörendste der vier.
Konkret: Alle vier kosten dich 38€ und dauern einen guten halben Tag. Und wenn du nur eine machen kannst, nimm die Kapuzinergruft für Geschichte mit großem G oder die Michaelergruft, wenn du wirklich aufgewühlt werden willst.
Ein Hinweis, der wichtig ist: Fotos und Videos sind in der Michaelergruft strikt verboten, und darauf legen sie großen Wert. Handy weg 🙂
Kirchen in Wien: Preise und Öffnungszeiten 2026
Genau das habe ich bei meiner Reiseplanung nirgends gefunden, also habe ich dir alles zusammengestellt. Jede Zeile habe ich auf den offiziellen Websites der Pfarreien überprüft, im August 2026. Da ändert sich gern mal was, also prüf es am Tag selbst noch mal nach, wenn es knapp ist.
| Kirche | Preis Erwachsene | Öffnungszeiten | Dauer | U-Bahn |
|---|---|---|---|---|
| Stephansdom – Kirchenschiff | Kostenlos | 6–22 Uhr · So. 7–22 Uhr | 20–30 Min. | U1/U3 Stephansplatz |
| Stephansdom – Türme, Katakomben | 8 € pro Angebot · 29 € Kombiticket | Türme 9–19 Uhr · Katakomben mit Führung | 3 Std. für alles | U1/U3 Stephansplatz |
| Karlskirche | 9,50 € · Studierende 6 € · unter 10 J. kostenlos | Mo.–Sa. 9–18 Uhr · So. und Feiertage 11:45–19:15 Uhr | 45 Min.–1 Std. | U1/U2/U4 Karlsplatz |
| Peterskirche | Kostenlos | Mo.–Fr. 8–19 Uhr · Sa.–So. 9–19 Uhr | 20–30 Min. | U1/U3 Stephansplatz |
| Kapuzinergruft | 15 € · ermäßigt 13 € · unter 18 J. 8 € | Täglich 10–18 Uhr (letzter Einlass 17:30 Uhr) | 45 Min.–1 Std. | U1/U3 Stephansplatz |
| Annakirche | Kostenlos | Keine offiziellen Zeiten · Anbetung 8–18 Uhr | 15–20 Min. | U1/U3 Stephansplatz |
| Votivkirche | Kostenlos · Museum 8 € | Montags geschlossen · Di.–Fr. 10–16 Uhr · Sa. 11–19 Uhr · So. 9–13 Uhr | 30 Min. | U2 Schottentor |
| Augustinerkirche | Kostenlos · Herzgruft 5 € | Gruft nur mit Führung | 30 Min.–1 Std. | U3 Herrengasse |
| Michaelerkirche | Kostenlos · Gruft 10 € | Kirche 7–22 Uhr · Gruft Fr. 12 und 14 Uhr, Sa. 10, 11 (EN) und 12 Uhr | Gruft 45 Min. | U3 Herrengasse |
| Jesuitenkirche | Kostenlos | Mo.–Sa. 7–19 Uhr · So. 8–19 Uhr | 20 Min. | U1/U3 Stephansplatz |
| Ruprechtskirche | Kostenlos | Keine festen Zeiten · Anhaltspunkt: Samstagsmesse 17 Uhr | 15 Min. | U1/U4 Schwedenplatz |
| Griechenkirche zur Hl. Dreifaltigkeit | Kostenlos | Keine offiziellen Zeiten veröffentlicht | 15 Min. | U1/U4 Schwedenplatz |
Drei Dinge, die du aus dieser Tabelle mitnehmen solltest:
- Fast alle Kirchen in Wien sind kostenlos, auch das Kirchenschiff des Stephansdoms. Du kannst einen ganzen Tag Kirchen besichtigen, ohne einen Euro auszugeben.
- Der Vienna Pass bringt nichts – jedenfalls nicht, wenn du wegen der Kirchen kommst: Weder der Stephansdom noch die Karlskirche sind enthalten. Nur die Kapuzinergruft. Ein kompletter Rundgang kostet dich rund 75 Euro, also deutlich weniger als ein Pass für zwei oder drei Tage.
- Für St. Barbara, Maria vom Siege, die Gardekirche und die Rochuskirche gilt: Eintritt frei, aber keine dieser Pfarreien veröffentlicht offizielle Öffnungszeiten. Versuch tagsüber dein Glück 🙂
FAQ: Kirchen in Wien besichtigen
Sind die Kirchen in Wien kostenlos?
Die allermeisten, ja. Peterskirche, Annakirche, Jesuitenkirche, Michaelerkirche, Votivkirche, Augustinerkirche, Ruprechtskirche: Eintritt frei. Sogar das Kirchenschiff des Stephansdoms ist kostenlos. Zahlen musst du nur für die Extras, also die Türme, die Gruften und die Karlskirche.
Wie viel kostet der Eintritt in den Stephansdom 2026?
Das Kirchenschiff ist kostenlos. Danach kostet jedes Angebot 8 Euro: Innenraumbesichtigung mit Audioguide, Südturm, Nordturm oder Katakomben. Das All-inclusive-Ticket mit allem kostet 29 Euro und gilt ein Jahr. Für Kinder rechnest du 3 Euro und 7 Euro für das All-inclusive-Ticket.
Nordturm oder Südturm des Stephansdoms: Auf welchen solltest du hinauf?
Gleicher Preis, 8 Euro. Beim Südturm sind es 343 Stufen zu Fuß, mit freiem Blick über die ganze Stadt. Auf den Nordturm fährst du mit dem Aufzug, und er führt zur Pummerin, der großen Glocke. Also: Südturm, wenn du die Aussicht willst und die Beine dafür hast, Nordturm, wenn dir der Aufzug lieber ist.
Kann man noch in die Kuppel der Karlskirche hinauf?
Nein, und das ist die Falle Nummer eins. Der Aufzug, der auf 32 Meter unter die Kuppel fuhr, wurde Ende November 2022 abgebaut und nie ersetzt. An die Fresken von Rottmayr kommst du also nicht mehr heran. Dafür bringt dich das Ticket zu Fuß auf die Orgelempore und auf eine Terrasse über dem Portal.
Wie viel kostet die Kapuzinergruft, und ist Sisi dort wirklich begraben?
15 Euro für Erwachsene, 13 Euro ermäßigt und 8 Euro bis 18 Jahre. Und ja, Elisabeth von Bayern ruht dort tatsächlich, an der Seite ihres Mannes Franz Joseph und ihres Sohnes Rudolf. Vorsicht bei alten Artikeln, die noch 8,50 Euro angeben – dieser Preis stammt aus der Zeit vor 2020.
Welche ist die älteste Kirche Wiens?
Die Ruprechtskirche, deren Wurzeln bis ins Jahr 740 zurückreichen sollen. Oft liest man, es sei die Peterskirche: Das stimmt für die Kultstätte, die seit dem 4. Jahrhundert genutzt wird, aber nicht für das Gebäude, einen Barockbau von 1701–1733. Wenn du echtes altes Gemäuer sehen willst, ist also die Ruprechtskirche die richtige Adresse.
Wie viel Zeit sollte ich für die Kirchen in Wien einplanen?
Einen Tag für die wichtigsten, zu Fuß. Rechne mit anderthalb Stunden für den Dom, wenn du einen Turm hinaufsteigst, mit einer Stunde für die Kapuzinergruft, 45 Minuten bis einer Stunde für die Karlskirche und 15 bis 30 Minuten für jede der kostenlosen. Wenn du nur einen halben Tag hast, mach den Dom und die Karlskirche.
Kann man die Kirchen sonntags während der Messen besichtigen?
Ja, aber schlecht. Sonntags öffnet der Dom für Touristen erst ab 13 Uhr, und viele Kirchen haben den ganzen Vormittag einen Gottesdienst nach dem anderen. Du kannst rein, aber du kannst dich nicht frei bewegen und kommst nicht an die Altäre heran. Nimm lieber einen Wochentag oder den Sonntagnachmittag.
Gibt es eine Kleiderordnung? Darf man fotografieren?
Nichts so Strenges wie in Italien: Am Eingang kontrolliert niemand Schultern oder Knie. Der Dom bittet einfach um angemessene Kleidung und darum, dass Männer ihren Hut abnehmen. Fotos sind für private Zwecke erlaubt, Stative aber verboten. Ausnahme: In der Michaelergruft sind Fotos und Videos strikt verboten.
Lohnt sich der Vienna Pass für die Kirchen?
Nein, ehrlich gesagt nicht. Weder der Stephansdom noch die Karlskirche sind enthalten, und genau das sind die einzigen beiden, die wirklich etwas kosten. Nur die Kapuzinergruft ist dabei. Ein kompletter Kirchen-Rundgang kostet etwa 75 Euro, also deutlich weniger als ein Pass für zwei oder drei Tage.
Kann man in den Kirchen in Wien mit Karte zahlen?
Nicht überall, und genau so ein Detail kann dir einen Besuch verderben. Der Stephansdom akzeptiert nur Bargeld vor Ort, das steht schwarz auf weiß auf seiner offiziellen Website. Die Kapuzinergruft nimmt dagegen Karte und Maestro. Am einfachsten ist es trotzdem, Bargeld dabeizuhaben.
Welche Kirche für ein klassisches Konzert?
Die Karlskirche für Vivaldis Vier Jahreszeiten, in einer unschlagbaren Kulisse. Die Peterskirche für den goldenen Barock, und obendrein gibt es dort jeden Tag um 13:30, 15 und 19 Uhr kostenlose Musik. Und die Augustinerkirche für das Hochamt am Sonntag um 11 Uhr, gesungen mit Chor, Solisten und Orchester: kostenlos!
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