Die schönsten Kreuzfahrten in Norwegen

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Also, in Norwegen gibt es überall Kreuzfahrten. Wirklich überall. Über 1.700 Fjorde entlang der Küste, Hunderte kleiner Häfen, Boote, die in alle Richtungen ablegen, und Landschaften, die so spektakulär sind, dass du glatt vergisst, Fotos zu machen (ich übertreibe kaum).

Und wenn ich noch eins draufsetzen darf: Nicht ohne Grund rede ich dir ständig von der Fjordregion Norwegens vorschwärme, einer der schönsten Regionen der Welt. Aber der Zauber hört da nicht auf: Es gibt auch den Lysefjord bei Stavanger, die irren Landschaften am Geirangerfjord, die versteckten Fjorde rund um Ålesund, den Trollfjord und die Wale ganz im Norden, und nicht zu vergessen den Saltstraumen mit seinen Strudeln. Kurz gesagt: Für jeden ist was dabei, überall im Land.

Das Problem: Du kannst nicht alle auf einer einzigen Reise machen (es sei denn, du streifst drei Monate durchs Land, was an sich keine schlechte Idee ist). Also solltest du wissen, welche sich wirklich lohnen.

In diesem Artikel stelle ich dir die 13 schönsten Kreuzfahrten in Norwegen im Detail vor, alle als Tagestour. Ich habe sie nach Region gruppiert, damit du sie leichter in deine Route einbaust: die Fjordregion im Westen, Stavanger, Ålesund / Geiranger und Nordnorwegen.

Für jede bekommst du meine Beschreibung, warum sie ein Muss ist, die praktischen Infos (Saison, Preis) und den Link zum Buchen, wenn möglich. Bei einigen ist das Ganze brandaktuell, denn ich komme gerade von einem langen Aufenthalt in Norwegen zurück, wo ich mehrere dieser Kreuzfahrten gemacht habe.

Also los, schauen wir uns das an!

Fjordkreuzfahrt Nærøyfjord Norwegen Berge
Aussicht Stegastein in der Fjordregion Norwegens

Warum du (mindestens) eine Kreuzfahrt in Norwegen machen solltest

Weil du die Fjorde Norwegens vom Wasser aus ganz anders siehst. Wirklich.

Wenn du am Fjord entlangfährst, siehst du ihn aus der Ferne, hinter einer Leitplanke, etwas erhöht, manchmal sogar von Bäumen verdeckt. Wenn du mit dem Boot unterwegs bist, bist du mittendrin. Du siehst die Felswände direkt vor deiner Nase ins Wasser stürzen, spürst die Kälte, die von den Wasserfällen herabzieht, ziehst an Höfen vorbei, die 500 m über dir kleben, und begreifst erst richtig die Dimensionen. Und die Dimensionen sind in Norwegen gewaltig.

Der andere Punkt: Die meisten Anbieter sind auf 100 % elektrische Katamarane umgestiegen. Also kein Motorenlärm, kein Dieselqualm, nur das Plätschern des Wassers und der Wind. Das ändert alles, glaub mir. Du hörst die Wasserfälle, wenn du vorbeifährst, die Vögel, die Stille. Kurz gesagt: das komplette Gegenteil der großen, dreckigen Kreuzfahrtschiffe, die manchmal in gewissen Häfen einlaufen.

Also, sei ehrlich: Du wirst nicht alle schaffen. Und das ist okay. Aber mindestens eine oder zwei während deiner Norwegen-Reise, das ist nicht verhandelbar. Und wenn du dich auf eine einzige festlegen müsstest, wäre es wahrscheinlich der Nærøyfjord (dazu aber gleich mehr).

Discover Cars Norwegen

Die schönsten Kreuzfahrten in der Fjordregion (Bergen und Sognefjord)

Ab Bergen beginnt wirklich DIE Fjordregion. Die, die auf den wenigsten Kilometern die meisten irren Landschaften bündelt. Und die mit der größten Dichte an unverzichtbaren Kreuzfahrten: Nærøyfjord, Sognefjord, Hardangerfjord, Mostraumen … da ist einiges geboten. Schauen wir uns die besten an.

1. Der Nærøyfjord (Flåm–Gudvangen), die Kreuzfahrt schlechthin in Norwegen

Wir starten mit der, die meiner Meinung nach die schönste in ganz Norwegen ist: die Kreuzfahrt zwischen Flåm und Gudvangen, erst durch den Aurlandsfjord, dann durch den Nærøyfjord (alles UNESCO-Welterbe).

17 km ultraschmaler Fjord, Felswände, die bis auf 1.800 m klettern, im Frühling überall Wasserfälle und Höfe, die über dem Abgrund kleben. Für die Wikinger war dies der Fjord des Meeresgottes. Kurz gesagt: das Erlebnis, das du in Norwegen nicht verpassen darfst.

Warum das ein Muss ist: weil keine andere Kreuzfahrt des Landes dich so umhaut. 100 % elektrischer Katamaran, also totale Stille, und ein Fjord, so schmal, dass du meinst, die Felswände anfassen zu können. Der Haken? Danach vergleichst du alles mit dieser Kreuzfahrt, und manche wirken dann ein bisschen fad. So ist das mit dem Erfolg 😀

Praktische Infos:

  • 2 Std. Fahrt zwischen Flåm und Gudvangen (oder umgekehrt)
  • Ganzjährig, 2 Fahrten in der Nebensaison, 5 in der Hochsaison
  • Einfache Fahrt 665 NOK (rund 57 €), Hin- und Rückfahrt 1.000 NOK (rund 85 €)
  • Reservierung in der Hochsaison Pflicht (mindestens 2 Wochen im Voraus)
  • Direkt buchbar bei Norway’s Best

Ich habe einen kompletten Artikel über die Kreuzfahrt auf dem Nærøyfjord geschrieben, mit allen Optionen (klassisches Boot, Autofähre, Kajak, Schlauchboot). Wenn sie auf deiner Route liegt, lies ihn unbedingt. Außerdem findest du dort, was du in Flåm machen kannst!

Fjordkreuzfahrt auf dem Nærøyfjord von Flåm nach Gudvangen
Kreuzfahrt auf dem Nærøyfjord von Gudvangen nach Flåm mit Elektroboot

Falls du Bergen besuchst, kein Auto hast, aber trotzdem eine Kreuzfahrt auf dem Nærøyfjord machen möchtest, hast du zwei hervorragende Möglichkeiten, um Kreuzfahrt, Aussichtspunkt Stegastein und die Flåmbahn zu verbinden. Ich stelle sie dir unten vor!

Nærøyfjord ab Bergen – 2 Tagesausflüge

2. Die Fähre Kaupanger–Gudvangen, ideal für den Roadtrip

Wenn du mit dem Auto vom Sognefjord Richtung Bergen fährst (oder umgekehrt), ist das DIE Fähre für dich. Aus zwei Gründen: Sie ist superpraktisch (du sparst dir stundenlange Bergstraßen) und fährt ebenfalls durch den Nærøyfjord. Du kombinierst also Transport und Kreuzfahrt, ein klarer Gewinn.

Die Fahrt startet in Kaupanger am Nordufer des Sognefjords, gleitet ganz gemächlich hinunter zum Nærøyfjord und erreicht Gudvangen zweieinhalb Stunden später. Irre Aussicht garantiert, die ganze Strecke lang.

Warum das ein Muss ist: Wenn du in der Fjordregion einen Roadtrip machst, ist das der cleverste Weg, den Nærøyfjord zu sehen, ohne dein Auto zurücklassen zu müssen. Und weil es eine öffentliche Fähre ist, ist sie deutlich günstiger als eine reine Kreuzfahrt.

Praktische Infos:

  • Fährt von Mai bis September
  • Fahrt von 2,5 Std., 2 bis 4 Abfahrten pro Tag je nach Saison
  • 625 NOK pro Person + 675 NOK fürs Auto (also 1.925 NOK für 2 Personen + Auto, rund 165 €)
  • Reservierung im Voraus Pflicht (eine der beliebtesten Fähren des Landes)
  • Buchung bei Fjordtours
Nærøyfjord in der Fjordregion Norwegens
Fahrgäste sitzen vor der hinteren Panoramascheibe des Katamarans mit Blick auf den Nærøyfjord, komfortable Kreuzfahrt.

3. Bergen–Flåm per Expressboot, die längste Bootsfahrt Norwegens

Das ist wahrscheinlich die längste reguläre Kreuzfahrt des Landes: fünfeinhalb Stunden Boot von Bergen nach Flåm, quer durch den ganzen Sognefjord, den längsten Fjord Europas. Ja, das klingt viel, aber es sind fünfeinhalb Stunden pure spektakuläre Landschaft, also vergeht die Zeit schnell (wirklich).

Das Boot durchquert den Sognefjord von West nach Ost, hält kurz in kleinen Dörfern wie Vik, Balestrand oder Aurland und biegt dann in den Aurlandsfjord ein, um in Flåm zu enden. Die perfekte Kombi für alle, die an einem einzigen Tag möglichst viel Fjord sehen wollen, ohne ein Auto zu mieten.

Warum das ein Muss ist: Das ist die Kreuzfahrt, die dir den Gesamtüberblick gibt. Sognefjord, Aurlandsfjord – an einem Tag durchquerst du drei Fjordarme. Und wenn du sie mit der Flåmbahn, dem Bus und dem Boot auf dem Nærøyfjord kombinierst, hast du den vollsten Tag, den Norwegen zu bieten hat.

Praktische Infos:

  • Fahrt von 5,5 Std. zwischen Bergen und Flåm (oder umgekehrt)
  • Fährt von April bis Oktober, 1 Fahrt täglich in jede Richtung
  • Einfache Fahrt 119 € (offizielle Norled-Preise), Hin- und Rückfahrt 238 €

Kleiner Tipp: Wenn du seekrank wirst, keine Sorge – der Sognefjord ist ein Fjord, das Wasser ist ruhig, es schaukelt kaum (außer vielleicht Richtung Bergen, wenn man aufs offene Meer kommt).

4. Der Mostraumen ab Bergen, perfekt, wenn du nur einen halben Tag hast

Das ist die Kreuzfahrt, die man dir in Bergen immer anbietet, und das aus gutem Grund: Sie ist die einzige, die du an einem halben Tag ab Stadtzentrum machen kannst, ohne Auto, ohne komplizierte Logistik. Du gehst am Strandkaien an Bord und bist drei Stunden später wieder zurück, nach einer Hin- und Rückfahrt durch den Osterfjord, den Veafjord und die enge Passage des Mostraumen.

Der Mostraumen ist genau die Hauptattraktion: eine ganz enge Passage, in der das Boot abbremst, um sanft zwischen den Felswänden durchzugleiten. Unterwegs gibt es auch ein paar schöne Wasserfälle, und das Boot fährt ganz nah an einen davon heran, damit du deine Trinkflasche auffüllen kannst (ja, wirklich).

Warum das ein Muss ist (mit einer Einschränkung): Wenn du 2 bis 3 Tage in Bergen bist und keine Zeit hast, bis zum Nærøyfjord oder zum Hardangerfjord zu fahren, ist das die beste Option für einen Vorgeschmack auf die Fjorde, ohne dich groß zu bewegen. Wenn du aber schon eine Kreuzfahrt auf dem Nærøyfjord oder dem Geirangerfjord während deiner Reise geplant hast, dann bleibt der Mostraumen zwar eine tolle Tour, aber in einer anderen Kategorie: Die Passage ist bescheidener, die Felswände niedriger, die Stimmung weniger spektakulär.

Praktische Infos:

  • Kreuzfahrt von 3 Std. hin und zurück ab dem Zentrum von Bergen
  • Ganzjährig, mehrere Abfahrten pro Tag in der Hochsaison
  • Rund 80 € pro Person
  • Kostenlose Stornierung bis 24 Std. vorher
  • im folgenden Artikel findest du mehr Infos über die Kreuzfahrt auf dem Osterfjord ab Bergen
Fjordkreuzfahrt Bergen Osterfjord
Fjordkreuzfahrt Bergen Mostraumen Osterfjord

5. Der Hardangerfjord, der Fjord der 1.000 Obstgärten

Der Hardangerfjord ist der viertlängste Fjord der Welt und der zweitlängste Norwegens. Seine Felswände sind weniger senkrecht als die des Nærøyfjords, aber er hat einen anderen Reiz: Seine Ufer sind übersät mit Höfen, kleinen Dörfern und vor allem Apfel-, Kirsch- und Birnbaumgärten. Im Frühling (Mai) steht alles in Blüte, das ist der Wahnsinn. Im Sommer pflückst du das Obst direkt auf den Höfen. Ein Fjord, den man erlebt, nicht nur anschaut.

Um ihn per Boot zu entdecken, hast du zwei sehr unterschiedliche Optionen, je nach deinem Stil:

Option 1 — Die Kreuzfahrt Bergen → Rosendal (die entschleunigte Variante ohne Auto)

Das ist die klassische Kreuzfahrt mit direktem Start ab Bergen. Du gehst um 8:50 Uhr an Bord eines modernen Katamarans von Rødne am Kai des Strandkaiterminalen, mitten im Zentrum. Zwei Stunden später erreichst du Rosendal, ein malerisches Dörfchen, das sich zwischen Fjord und Bergwelt schmiegt, mit seinem berühmten Barongut aus dem 17. Jahrhundert, dem Hatteberg-Wasserfall und dem Folgefonn-Zentrum rund um den benachbarten Gletscher (den Folgefonna, den drittgrößten Gletscher Norwegens). Du hast dreieinhalb Stunden vor Ort, um in deinem Tempo zu erkunden: Spaziergang zum Gut, Wanderung zum Aussichtspunkt Sjethaug oder einfach durchs Dorf bummeln. Rückfahrt um 14:25 Uhr, Ankunft in Bergen um 16:20 Uhr.

Warum das ein Muss ist: weil es die ideale Kreuzfahrt ist, um den Hardangerfjord ganz in Ruhe zu entdecken, ohne Auto, ohne Logistik. Vier Stunden Fahrt insgesamt, spektakuläre Landschaft die ganze Zeit über und ein absolut charmantes Dorf, das du dreieinhalb Stunden lang erkunden kannst. Nur Montag bis Freitag, sieben Stunden von Tür zu Tür.

Praktische Infos:

  • Montag bis Freitag · 8:50 → 16:20 Uhr · 7 Std. von Tür zu Tür
  • 2 Std. Boot hin, 3,5 Std. vor Ort in Rosendal, 2 Std. Boot zurück
  • Ab 80 €/Pers., kostenlose Stornierung 24 Std. vorher
  • Eintritt ins Gut ODER ins Folgefonn-Zentrum inklusive
  • Boot barrierefrei zugänglich, Kiosk an Bord
  • Reise auf eigene Faust (kein Guide an Bord – auch ein Shuttle für Einheimische)

Option 2 — Die RIB-Safari im Fyksesund (die Variante für den Adrenalinkick)

Das genaue Gegenteil: 75 Minuten Schlauchboot ab Norheimsund (eineinhalb Autostunden von Bergen). Das Schlauchboot rast 25 Minuten über den Hardangerfjord und taucht dann 50 Minuten in den Fyksesund ein, einen ultraschmalen Seitenarm des Fjords, komplett unerreichbar über die Straße. Das ist das roheste und intensivste Erlebnis auf diesem Fjord, in kleiner Gruppe, geführt von einem einheimischen Guide.

Warum das ein Muss ist: weil man den Fyksesund von nirgendwo sonst zu sehen bekommt – keine Straße, kein Weg, nur Wasser und Felswände. Und das RIB jagt dir Schauer über den Rücken: Tempo, Gischt im Gesicht, enge Kurven unter den Wasserfällen. Ideal, wenn du auf Roadtrip bist und etwas Kurzes und Intensives willst statt eines ganzen Tages auf dem Boot.

Praktische Infos:

  • Ganzjährig, mehrere Zeitfenster pro Tag
  • 75 Min. RIB, Abfahrt Kaien 28 in Norheimsund (1,5 Std. von Bergen)
  • Ab 89 €/Pers. (statt 94 €), kostenlose Stornierung 24 Std. vorher
  • Thermoanzüge gestellt, kleine Gruppe
  • Guide nur auf Englisch oder Norwegisch (kein Deutsch)
  • Betrieben von Hardangerfjord Adventure
Hardangerfjord – 2 Tageskreuzfahrten

Die schönste Kreuzfahrt ab Stavanger

Stavanger ist die Hauptstadt des Südwestens, berühmt für ihren Felsen Preikestolen (die Predigtkanzel). Aber die Stadt ist auch der Ausgangspunkt einer legendären Kreuzfahrt auf dem Lysefjord. Schauen wir uns das an.

6. Der Lysefjord – den Preikestolen vom Wasser aus sehen

Der Lysefjord ist ein schmaler Fjord von 42 km, der sich von Stavanger aus ins Landesinnere zieht, gesäumt von 1.000 m hohen Felswänden. An seinen Wänden liegen zwei der ikonischsten Spots Norwegens: Preikestolen (der plateauförmige Felsen, der 604 m über dem Fjord thront) und Kjeragbolten (ein Felsbrocken, der in 1.000 m Höhe in einer Felsspalte klemmt). Du kennst diese Instagram-Fotos, bei denen dir schon vom bloßen Hinsehen mulmig wird.

Die klassische Kreuzfahrt startet im Hafen von Stavanger und fährt hin und zurück bis zum Fuß des Preikestolen und ein Stück weiter. Das Boot nähert sich dem Wasserfall Hengjanefossen (95 m), fährt unter der „Ziege” (Fantahålå) hindurch und winkt den Robben zu, die sich oft auf den Felsen aalen. Das sind rund drei Stunden in einem Fjord, der sich hinter den UNESCO-Fjorden der Nordküste nicht verstecken muss.

Warum das ein Muss ist: weil der Preikestolen vom Wasser aus zu sehen die perfekte Ergänzung zur Wanderung auf den Gipfel ist. Du begreifst wirklich die Dimension der Felswand (und den Wahnsinn der Leute, die sich an den Rand setzen). Und der Lysefjord ist deutlich weniger besucht als die Region um Bergen, du hast also wirklich deine Ruhe. Bonus: Das Boot fährt oft nur 100 m an wilden Robben vorbei.

Ich habe diese Kreuzfahrt selbst noch nicht gemacht, weil ich diese Region Norwegens – den Süden von Bergen bis Stavanger – noch nicht kenne. Aber für diesen Sommer ist es eigentlich geplant, und diese Kreuzfahrt steht natürlich auf dem Programm, denn die Landschaften sind der Wahnsinn! (und weil ich, wie du gemerkt hast, das Fahren in Norwegen liebe).

Praktische Infos:

  • Kreuzfahrt hin und zurück, drei Stunden ab Stavanger
  • Ganzjährig, in der Hochsaison mehrere Abfahrten
  • Rund 80 Euro pro Person
  • Kostenlose Stornierung bis 24 Stunden vorher

Die schönsten Kreuzfahrten in der Region Ålesund und Geiranger

Wir wechseln die Region und ziehen ein Stück nach Norden, zur Küste der Sunnmøre-Alpen. Hier bist du in einem anderen Norwegen: schneebedeckte Gipfel, die direkt in die Fjorde stürzen, Wasserfälle überall und der berühmte Geirangerfjord, UNESCO-Welterbe zusammen mit dem Nærøyfjord. Das ist auch der perfekte Ausgangspunkt, um noch verborgenere Ecken wie den Hjørundfjord oder den Lovatnet zu entdecken.

7. Hellesylt – Geiranger, die Kreuzfahrt der sieben Schwestern

Das ist die klassische Kreuzfahrt auf dem Geirangerfjord. Nur eine Stunde Bootsfahrt zwischen Hellesylt und Geiranger, aber eine so intensive Stunde, dass man am Ende ein bisschen benommen ist. Der Geirangerfjord ist wohl der dramatischste Fjord Norwegens: Felswände, die bis auf 1.700 m aufragen, und vor allem die berühmten Wasserfälle, die jeder ihren eigenen Namen und ihre eigene Geschichte haben – die Sieben Schwestern (sieben Wasserläufe nebeneinander), der Brautschleier, der Freier.

Der andere große Vorteil dieser Strecke: Sie dient bei Bedarf auch als Autofähre. Wenn du also von Norden nach Ålesund fährst (oder umgekehrt), kannst du sie in deinen Roadtrip einbauen – es ist sogar die logischste Route. Genau das haben wir im April gemacht.

Du hast also mehrere Möglichkeiten: Wenn du ein Auto hast, buche bei Fjordtours , um einen Platz zu bekommen (das ist in der Hochsaison wirklich zu empfehlen; gut, wir waren im April, am Tag nach der Eröffnung, insgesamt … drei Autos, herrlich!).

Aber wenn du kein Auto hast und „einfach nur” den Fjord genießen möchtest, dann gibt es das klassische Kreuzfahrtboot oder das Schlauchboot.

Warum das ein Muss ist: weil der Geirangerfjord zusammen mit dem Nærøyfjord der einzige UNESCO-Fjord des Landes ist. Er ist intensiv, kurz, und jede Minute bringt neue Wasserfälle. Es ist außerdem eine der wenigen Kreuzfahrten, bei denen du bei Bedarf dein Auto mitnehmen kannst – das macht sie im Roadtrip zum Muss.

Praktische Infos:

  • Fahrt von 1 Std. 05 zwischen Hellesylt und Geiranger (oder umgekehrt)
  • Von April bis Oktober, in der Hochsaison mehrere Umläufe pro Tag
  • Ab 415 NOK (~36 Euro) pro Person, 565 NOK fürs Auto
  • Reservierung in der Hochsaison empfohlen, vor allem mit Auto

Manche Boote sind inzwischen hybrid/elektrisch (das berühmte Future of the Fjords), also leise und sauber.

Autofähre Geirangerfjord Norwegen
Kreuzfahrtschiff Geirangerfjord Hellesylt
Fjordkreuzfahrt Geirangerfjord schönster Fjord Norwegens

8. Geirangerfjord hin und zurück ab Ålesund (ohne Mietwagen)

Der Geirangerfjord ist grandios, aber … er liegt zweieinhalb Stunden Fahrt von Ålesund entfernt, und die Strecke ist nicht immer einfach (Bergpässe, Fähren usw.). Wenn du in Ålesund ohne Auto stationiert bist (oder keine Lust hast zu fahren), gibt es eine super Lösung: die direkte Kreuzfahrt hin und zurück ab Ålesund.

Du gehst morgens an Bord eines komfortablen Expressbootes, durchquerst den Storfjord, den Sunnylvsfjord und dann den Geirangerfjord selbst mit all seinen Wasserfällen. In Geiranger hast du freie Zeit zum Mittagessen, für einen Spaziergang oder den Aufstieg zu einem Aussichtspunkt, und am späten Nachmittag geht es mit demselben Boot wieder zurück. Alles an einem Tag, Rückkehr nach Ålesund am späten Nachmittag.

Warum das ein Muss ist: Es ist mit Abstand die einfachste und entspannteste Art, den Geirangerfjord von Ålesund aus zu sehen. Kein Auto, um das du dich kümmern musst, kein Bergpass, den du überqueren musst, einfach fünf Stunden traumhafte Landschaften (hin und zurück). Und du hast trotzdem vier Stunden vor Ort in Geiranger, um das Dorf zu genießen.

Praktische Infos:

  • Ausflug von rund zehn Stunden über den Tag
  • Saison von Mai bis September
  • Ab 160 Euro pro Person

9. Der Hjørundfjord, das gut gehütete Geheimnis von Ålesund

Jeder kennt den Geirangerfjord. Fast niemand kennt den Hjørundfjord. Dabei liegt er direkt nebenan, eine Stunde von Ålesund entfernt, und viele Norweger halten ihn für genauso schön wie seinen großen UNESCO-Bruder, wenn nicht schöner. Vor allem ist er wirklich ruhig.

Der Hjørundfjord wird von den Sunnmøre-Alpen eingerahmt, spitzen Gipfeln, die bis auf 1.700 m aufragen und direkt ins Wasser stürzen. Das Boot fährt in fast völliger Stille zwischen diesen Giganten hindurch, macht einen kurzen Halt im Dorf Urke oder Sæbø (je nach Anbieter) und kehrt zurück. Es ist weniger spektakulär als der Geirangerfjord (weniger Wasserfälle), aber reiner, ursprünglicher, und vor allem bist du für dich allein.

Warum das ein Muss ist: Wenn du das „norwegische Fjord”-Erlebnis ohne die Massen der Kreuzfahrtschiffe willst, die in Geiranger anlanden, dann musst du hierher. Für alle, die alpine Landschaften (die Sunnmøre-Alpen gehören zu den schönsten Gipfeln des Landes) und Ruhe lieben, ist das unschlagbar.

Praktische Infos:

  • Kreuzfahrt von rund fünf Stunden ab Ålesund
  • Hauptsaison von Mai bis September
  • Ab 100 Euro pro Person

10. Der Lovatnet, der norwegische Königssee

Also, hier reden wir von einem kleinen Juwel. Der Lovatnet ist ein Gletschersee bei Loen (nahe Stryn), von einem unmöglichen türkisblauen Farbton, umrahmt von über 2.000 m hohen, schneebedeckten Gipfeln. Die Ähnlichkeit mit dem Königssee in Bayern ist … verblüffend. Nur dass hier viel weniger los ist und die Kulisse noch ursprünglicher, noch glazialer wirkt.

Als wir von Stryn aus losfuhren, sind wir zufällig darauf gestoßen, und weil wir den Königssee im Sommer davor entdeckt hatten, dachten wir sofort, wir wären wieder dort! Ein langgezogener See mit türkisfarbenem Wasser, umgeben von riesigen Bergen.

Die Kreuzfahrt findet auf einem kleinen Boot statt (wirklich klein, weit entfernt von Katamaranen mit 200 Plätzen), was das Erlebnis noch intimer macht. Du fährst am See entlang, passierst Wasserfälle, die von den Gletschern des Jostedalsbreen (dem größten Gletscher des europäischen Festlands) herabstürzen, und legst manchmal am Hof von Kjenndalen für eine kleine Pause an. Und das alles in fast völliger Stille. Gut, andererseits hätte ich dir wirklich gerne mehr erzählt, aber die Bootstouren starten erst im Mai, für uns war im April also noch geschlossen. Na ja, bei dem Hundewetter, das herrschte, bin ich nicht mal sicher, ob das Boot überhaupt hätte ablegen können 😀

Warum das ein Muss ist: weil es etwas anderes ist. Es ist kein Fjord, es ist ein See, und das ändert die Stimmung komplett. Das Wasser ist (normalerweise!) ruhiger, die Kulisse mineralischer und das Erlebnis vertraulicher. Wenn du in der Gegend bist (Richtung Stryn, Loen, Olden), musst du das unbedingt machen.

Praktische Infos:

  • Kreuzfahrt von rund vier Stunden auf dem See mit dem Boot MS Kjenndal II
  • Saison von Mai bis September
  • Rund 340 NOK pro Person
  • Die Plätze sind schnell weg, du musst unbedingt auf der Website reservieren
  • Denk auch an den Loen Skylift gleich nebenan für einen irren Blick auf den See vom Gipfel aus
Lovatnet-See bei Loen, Olden und Stryn in Norwegen

Die schönsten Kreuzfahrten in Nordnorwegen

Jetzt geht es ganz in den Norden, in das Norwegen der arktischen Fjorde, der Wale und der Polarlichter. Hier gibt es keine engen Fjorde mehr wie in der Region um Bergen, sondern rauere, wildere Landschaften und weltweit einzigartige Erlebnisse: Wale beobachten, die in der Polarnacht jagen, den Trollfjord durchqueren, der an die Grenze des Übernatürlichen reicht, oder sich von den stärksten Strudeln der Erde streifen lassen.

11. Der Trollfjord ab Svolvær (Lofoten)

Das ist eine der spektakulärsten Kreuzfahrten des Landes und wahrscheinlich die beeindruckendste im ganzen Norden. Der Trollfjord ist ein extrem enger Fjord (am Eingang nur 100 m breit!), eingekeilt zwischen 1.100 m hohen Felswänden. Etwas so Unwirkliches, dass es wie für einen Film gezeichnet wirkt. Sein Name (der „Fjord der Trolle”) ist übrigens nicht übertrieben: Dieser Ort riecht wirklich nach Magie.

Das Boot startet in Svolvær, durchquert den Raftsundet und fährt sanft in den Trollfjord hinein, um am Ende eine 180°-Wende zu machen. Typisch ist eine Tour von zwei bis drei Stunden, oft mit Seeadlern, die dem Boot folgen (und die man ins Wasser stoßen sieht, um Fische zu fangen). Mehrere Anbieter bieten das Erlebnis im Schlauchboot (RIB) für mehr Nervenkitzel an oder im klassischen Hybridboot für mehr Komfort.

Warum das ein Muss ist: weil es die Lofoten in Reinform verkörpert. Wenn du auf dem Archipel bist, wäre es verrückt, das nicht zu machen. Und die Kombi „extrem enger Fjord + gigantische Felswände + wilde Tierwelt + Lofoten-Landschaft” ist einzigartig. Es ist auch die einfachste Art, die schwindelerregende Dimension dieser Inseln zu begreifen.

Praktische Infos:

  • Kreuzfahrt von zwei bis drei Stunden je nach Bootstyp
  • Das ganze Jahr über, Hauptsaison von Mai bis September
  • Ab 990 NOK (~85 Euro) im klassischen Boot, 1.590 NOK (~140 Euro) im RIB
  • Mehrere Anbieter auf GetYourGuide / Viator
  • Kostenlose Stornierung bis 24 Stunden vorher bei den meisten

12. Saltstraumen ab Bodø, der stärkste Strudel der Welt

Das ist ein Erlebnis für sich. Und völlig unerwartet, denn wir haben uns bei unserem Besuch in Bodø nur eher zufällig an seine Existenz erinnert. Und es war wirklich super!

Der Saltstraumen ist eine Meerenge von 3 km Länge und 150 m Breite, in der viermal am Tag 400 Millionen m³ Wasser mit 40 km/h durchströmen und dabei riesige Strudel bilden (bis zu 10 m Durchmesser, ich übertreibe nicht, es ist irre). Es ist schlicht die stärkste Meeresströmung der Welt. Man kann sich ihr per Boot nähern, aber auch zu Fuß (davon erzähle ich dir in einem eigenen Artikel).

Während der Tour bringt dich der Skipper genau zum Höhepunkt der Strömung (die Zeiten richten sich nach den Gezeiten und sind daher jeden Tag anders), und du siehst aus nächster Nähe, wie sich die Strudel bilden, das Wasser brodelt, die Wirbel aufsteigen. Nervenkitzel garantiert. Es ist auch ein fantastischer Ort zum Angeln, und manche Touren kombinieren Angeln und Strudel. Und was verblüffend ist: Man sieht wirklich einen Höhenunterschied im Wasser. Wir hatten gut 50 cm Unterschied zwischen einer Strömung, die in die eine Richtung lief, und einer, die in die andere lief. Überraschend und einzigartig!

Ich habe Bodø im April auf dem Rückweg von Tromsø kurz besucht und muss zugeben, dass ich nicht viel erwartet hatte. Und es ist Wahnsinn, aber es ist wirklich eine tolle Region, die man unbedingt sehen muss. Die Einheimischen sagen, sie sei so schön wie die Lofoten, nur ohne die Touristen: Berge, die ins Meer stürzen, weiße Sandstrände, wilde Tierwelt. Ich bestätige das voll und ganz. Wenn dein Reiseweg dich durch den Norden führt, lass Bodø bloß nicht aus.

Warum das ein Muss ist: weil es weltweit einzigartig ist. Diese Art von Strudeln siehst du nirgendwo sonst. Und Bodø ist ein absolut fabelhafter Ausgangspunkt, noch wenig besucht, mit spektakulärer Natur.

Praktische Infos:

  • Tour von etwa 1,5 bis 3 Stunden je nach Tourtyp
  • Das ganze Jahr über, Abfahrten nach den Gezeitenzeiten
  • Ab 1.290 NOK (~110 Euro) pro Person
  • Im nächsten Artikel zeige ich dir, was du in Bodø unternehmen kannst

13. Walsafari ab Tromsø, das ultimative arktische Erlebnis

Zum Schluss kommt das, was meiner Meinung nach eines der verrücktesten Naturerlebnisse ist, das man im Leben haben kann: Orcas und Buckelwale mitten in der Polarnacht sehen, nur wenige Meter vom Boot entfernt, beim Jagen von Heringen. Ja, auch am helllichten Tag (denn an den arktischen Tagen von November bis Januar bedeutet „Tag” ein bis zwei Stunden Dämmerlicht).

Von Ende Oktober bis etwa Mitte Januar ziehen Tausende Tonnen Hering die Fjorde rund um Tromsø hinauf, und mit ihnen Hunderte Orcas und Buckelwale, die sie sich zum Abendessen holen. Das Schauspiel ist schlicht unwirklich: Du siehst schwarze Rücken wenige Meter vom Boot auftauchen, Blase, die im bläulichen Licht der arktischen Dämmerung aufsteigen, und manchmal eine Buckelwal-Fluke, die spektakulär abtaucht. Die besten Anbieter fahren Hybridboote oder leise Katamarane, um die Tierwelt nicht zu stören.

Warum das ein Muss ist: weil es wahrscheinlich eines der schönsten Tiererlebnisse der Welt ist. Die Chancen, Orcas und Wale zu sehen, sind sehr, sehr hoch (in der Saison oft über 90 %), und die arktische Stimmung (bläuliches Licht, verschneite Berge im Hintergrund, manchmal Polarlichter am Abend auf dem Rückweg) ist einfach unglaublich. Es ist teuer, ja, aber es ist wirklich etwas, das man mindestens einmal machen sollte.

Praktische Infos:

  • Tour von sechs bis acht Stunden per Boot (der ganze Tag, und Tag heißt im Winter Dämmerlicht)
  • Saison von Ende Oktober bis Mitte Januar (je nach Jahr manchmal bis Februar)
  • Ab 1.990 NOK (~170 Euro) pro Person, bis zu 2.800 NOK (~240 Euro) in kleiner Gruppe
  • Jede Menge Anbieter auf GetYourGuide / Viator, wähle die mit Hybrid- oder leisen Booten
  • Kostenlose Stornierung bis 24 Stunden vorher bei den meisten

Kleiner Tipp: Nimm sehr warme Kleidung mit (die meisten Anbieter leihen Thermoanzüge, aber Unterschichten sind Pflicht). Und ja, auf dem Rückweg siehst du manchmal Polarlichter, vor allem im Dezember und Januar. Alles am selben Tag.

Welche wählen? Mein persönliches Ranking (und meine Tipps)

Also, du hast jetzt die Liste, aber 13 Kreuzfahrten sind viel. So würde ich die Dinge einordnen, wenn ich nur eine begrenzte Zahl an Kreuzfahrten für meine Reise behalten müsste. Aber es hängt auch davon ab, wohin du reist. Klar.

Wenn du nur EINE machen kannst: die Kreuzfahrt Flåm–Gudvangen auf dem Nærøyfjord. Ohne Zögern. Es ist das eindrücklichste Erlebnis des Landes, Punkt.

Wenn du zwei machst und in der Fjordregion bist, dann empfehle ich dir zusätzlich zur Kreuzfahrt auf dem Nærøyfjord unbedingt die Geiranger – Hellesylt. Sie ist wirklich wunderschön.

Wenn du etwas weiter südlich bist, ist der Lysefjord ein Muss.

Wenn du auf einem Roadtrip bist: denk daran, die Kreuzfahrt-Fähren wie Kaupanger–Gudvangen und Hellesylt–Geiranger einzuplanen, die auch Verkehrsmittel sind. Du verbindest Logistik und Erlebnis.

Wenn du abseits der ausgetretenen Pfade unterwegs sein willst: nichts wie hin zum Hjørundfjord, zum Lovatnet oder zum Saltstraumen. Du bist (fast) ganz allein und das Erlebnis wird intimer.

Ach, und ich habe hier nichts davon erzählt, weil es weniger spektakulär ist, aber wenn du in Oslo bist, kannst du problemlos eine Kreuzfahrt im Oslofjord machen, das ist echt schön!

Allgemeine Tipps für deine Kreuzfahrten in Norwegen

Ein paar Dinge, die mehr oder weniger für alle Kreuzfahrten gelten und dir Ärger oder Enttäuschungen ersparen. Das gilt vor allem, wenn du im Sommer nach Norwegen reist:

  • Buche in der Hauptsaison im Voraus. Vor allem für die Klassiker wie den Nærøyfjord, Hellesylt–Geiranger oder die Wale in Tromsø. Das ist schnell ausgebucht.
  • Bevorzuge Elektro- oder Hybridboote, wenn du die Wahl hast (Future of the Fjords, Vision of the Fjords usw.). Der Unterschied beim Erlebnis: gewaltig.
  • Zieh dich warm an, selbst im Hochsommer. Auf dem Wasser, in einem Fjord, ist es bitterkalt. Fleece und Windjacke sind Pflicht, auch im Juli.
  • Geh raus an Deck. Wirklich. Es ist ungemütlich, kalt und windig (sehr), aber genau dort machst du deine besten Fotos und spürst das Ganze.
  • Achte auf kostenlose Stornierung. Das norwegische Wetter schlägt schnell um, und ein Fjord im strömenden Regen macht weniger Spaß. Die hier vorgestellten Touren bieten diese Möglichkeit normalerweise an.
  • Buche nicht über Vermittler wie Rail Ninja, die riesige Aufschläge nehmen. Geh direkt zu den Anbietern oder über die offiziellen Plattformen (GetYourGuide, Viator, Norway’s Best, Fjordtours).
  • Vergleiche Dauer und Routen. Eine „Geirangerfjord”-Kreuzfahrt kann je nach Anbieter eine Stunde oder elf Stunden dauern, das ist überhaupt nicht dasselbe Erlebnis.
Fjordkreuzfahrt Nærøyfjord Norwegen
Katamaran von The Fjords am Kai von Gudvangen angelegt am Ende der Kreuzfahrt auf dem Nærøyfjord, Norwegen.

Fazit und weitere Ressourcen zu den Fjorden Norwegens

So, das war’s, du hast die Liste!

13 Kreuzfahrten, 4 Regionen, Preise von 36 Euro bis 240 Euro und ebenso viele verschiedene Stimmungen: vom extrem engen, UNESCO-gelisteten Fjord bis zum stärksten Strudel der Welt, über arktische Wale und blühende Obstgärten. Norwegen hat wirklich für jeden etwas zu bieten.

Mein letzter Rat: sei nicht zu gierig. Besser zwei oder drei Kreuzfahrten pro Aufenthalt, in Ruhe genossen, als ein Dutzend hintereinander abgehakt. Jede ist mindestens ein halber Tag, und du willst ja auch Zeit haben, das andere zu genießen, was Norwegen zu bieten hat: Wanderungen, Dörfer, Panoramastraßen, Tierwelt, Kulinarik…

Und vergiss nicht: buche in der Hauptsaison im Voraus. Wirklich. Norwegen ist zu einem beliebten Reiseziel geworden, und manche Kreuzfahrten (Nærøyfjord, Wale in Tromsø, Hellesylt–Geiranger) sind Wochen im Voraus ausgebucht.

Und wenn du weitere Fragen hast oder deine eigene Erfahrung mit einer dieser Kreuzfahrten teilen möchtest, zögere nicht, es in die Kommentare zu schreiben oder mir eine Nachricht zu senden!

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